Sind Daten der neue Luxus? Facebook klärt mit Pop-up Cafés auf, wie wir mit unserer Privatsphäre umgehen sollten 

Da immer mehr Unternehmen Daten sammeln, um wichtige Informationen über das Verhalten von Verbrauchern zu erheben, um sie dann in Produkte, Dienstleistungen oder gezielte Werbung im Internet umzuwandeln, ist kein Geheimnis. Das jeder Verbraucher allerdings selbst entscheiden kann, welche Daten über ihn gesammelt und verwendet werden, ist den meisten von ihnen noch nicht klar — und das nicht erst seit dem neuen Datenschutzgesetz. Warum eigentlich?

Daten werden als privates Eigentum interpretiert und Personen können so auch entsprechend entschädigt werden, wenn mit ihren Daten unrechtes getan wird. Ein gewisses Maß an Datenschutz und Kontrolle über die Daten, die von Dienstleistungen wie Sozialen Netzwerken erhoben werden, ist also unbedingtes muss, vor allem wenn es in Zukunft darum geht, welche Daten für welchen Zweck gespeichert und verwendet werden dürfen. 

Wie jede andere Technologie auch, entwickelt sich das Internet schneller, als es die Gesellschaft, in der wir leben, kann. Daher ist es nach wie vor ein alltägliches und gegenwärtiges Problem, mit Veränderungen mitzuhalten und zu verstehen, wie unter rechtlichen Gesichtspunkten mit einigen Nebenwirkungen dieser Datensammlungen von Konzernen umzugehen ist. Während einige Nutzer selbst versuchen, sich mit ihrer Privatsphäre und den verschiedenen Einstellungen dazu auseinanderzusetzen, bemühen sich vor allem die Gesetzgeber, sich mit Unternehmen zu einigen, um gemeinsame Lösungen zu finden, die Privatsphäre der Nutzer zu schützen. 

Facebook ist sich dieser komplexen Situation mit dem Umgang von Privatsphäre sehr bewusst. Und da sie Teil des Problems sind, sollten sie auch Teil der Lösung sein. Aus genau diesem Grund veranstaltet Facebook vom 28. August bis zum 5.September insgesamt 5 Pop-up Cafés in ganz Großbritannien, damit Nutzer vor Ort, bei Kaffee und Kuchen, eine Prüfung ihrer Einstellungen der Privatsphäre mit Experten durchführen können. Die Pop-up Stores finden in London, Manchester, Edinburgh, Brighton und Cardiff statt, und jeder ist frei dazu eingeladen, die Facebook Cafés zu besuchen. 

Solche Pop-up Veranstaltungen sind für Facebook nichts Neues. Bereits im letzten Jahr konnte Go—PopUp, gemeinsam mit weiteren Partnern, Facebook dabei unterstützen, den Pop-up Store Meet Facebook. Ihr fragt. Wir antworten zu launchen. Die Veranstaltung war auch Anlass, transparenter mit dem Thema Datensammlung und Verwertung umzugehen, indem Fragen vor Ort beantwortet wurden, die Nutzer zu ihren Profil und Einstellungen hatten. Auch in den neuen Pop-up Cafés in ganz Großbritannien, die sich in bereits bestehenden Cafés befinden, erhalten Facebook Nutzer wertvolle Tipps zur Personalisierung ihrer Datenschutzeinstellungen.

Laut Facebook wissen viele Nutzer noch nicht, wie sie ihre Einstellungen anpassen sollen. Das Unternehmen hofft, dass die Cafés ihnen helfen werden, ein besseres Verständnis für deren Einstellungen zu gewinnen. Diese Art von Live-Kommunikation als Marketing Instrument, ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Unternehmen Pop-up Events als innovative Lösungen nutzen können, um Gespräche auf Augenhöhe mit Verbrauchern über schwierige Themen zu initiieren. Die Einbeziehung der Nutzer in die Lösung sowie die Berücksichtigung ihrer Meinung in die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen sind essentielle Elemente dafür, die Zukunft gemeinsam gestalten zu können. 

 

 

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